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Ernährung mit Baby – wie klappt es trotz Stress?

Ernährung mit Baby – wie klappt es trotz Stress?

Gesunde Ernährung ist wichtig. Das dürfte mittlerweile wirklich jedem bekannt sein.
Als frischgebackene Mama gerät das Thema jedoch schnell in den Hintergrund.
Aber genau in dieser Zeit ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung unerlässlich.

Dies betrifft stillende Mütter in besonderer Weise, denn hier isst das Baby mit. Aber auch alle anderen brauchen Energie um die Aufgaben des Mutterseins spielend und kraftvoll meistern zu können. Diese 4 Ratschläge sollen dir dabei helfen:

1. Kenne deinen “Feind“
Als erstes ist es wichtig die eigene Ernährung zu analysieren. Ist sie ausgewogen und vitaminreich? Wo sind die größten Fallen? Was fehlt mir?

2. Einkaufsliste schreiben
Kennt man die Schwachstellen seiner bisherigen Ernährung gilt es diese zu umgehen.
Im Supermarkt greift man jedoch schnell wieder zum Altgewohnten. Deshalb schreibt man sich im besten Fall schon Zuhause eine Einkaufsliste. Diese gilt es dann nur noch einzuhalten und sich nicht von günstigen Angeboten oder süßen Sünden verführen zu lassen.

3. Frisch und gesund
Die Fertigpizza sollte also nicht auf der Einkaufsliste stehen. Chips und zuckerhaltige Getränke auch nicht. Was man gar nicht erst im Haus hat, kann man auch nicht konsumieren.
Im besten Fall kommen frisches Gemüse und Obst, sowie gutes Fleisch von bester Qualität in den Einkaufwagen. Mit frischen, saisonalen Zutaten ist man immer auf der richtigen Seite. Nudeln und Brot können einfach durch die gesünderen Vollkorn-Varianten ersetzt werden.

4. Gemeinsam als Familie
Nichts ist vielen Müttern so heilig wie die gesunde Ernährung ihres Babys. Perfekt! Die Zutaten für den selbstgekochten Babybrei lassen sich auch gleich noch für ein schönes und nahrhaftes Essen für die ganze Familie verwenden. Das Zubereiten der Speisen und das gemeinsame Essen bringen alle zusammen. So kann gleich die ganze Familie davon profitieren. Wunderbar.

Es ist wichtig das wertzuschätzen was man isst. Von allem etwas und von nichts zu viel. Solange man in Maßen genießt gibt es keine Verbote. Mit ein bisschen Organisation klappt es auch mit der gesunden Ernährung.

Mahlzeit!

10 typische Rückbildungsfehler

Heute ein Gastbeitrag von unserer superMAMAfitness-Trainerin Jessica Robrecht

superMAMAfitness in Ahrweiler mit Jessica Robrecht

superMAMAfitness in Ahrweiler mit Jessica Robrecht

Die Schwangerschaft und die anschließend die Geburt ist für eine Mutter das schönste der Welt! Eine aufregende Zeit liegt hinter der frisch gebackenen Mama. Endlich kann sie ihr kleines Wunder – ihr Baby – im Arm halten und bewundern. Jetzt geht es darum, dass sich die Familie zusammenfindet, aber auch das sich der Körper der Mutter wieder zurückbildet. Nach der Entbindung fragt sich die Mutter, wie sie ihren alten Körper zurückbekommt.

Frisch entbunden - und jetzt?

Worauf ist nach der Entbindung zu achten?

1.Zeit fürs Wochenbett nehmen

a.Unmittelbar nach der Geburt beginnt das Wochenbett. Das kann zwischen 6 –8 Wochen dauern. Die Mutter muss sich von den Strapazen der Geburt erholen und das Neugeborene braucht einen kleinen Schutzraum, denn man erblickt ja nicht jeden Tag das Licht der Welt. Unter anderem können Dammverletzungen auch einige Zeit spürbar sein und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Kaiserschnitte ähneln einer Bauch OP, dementsprechend muss hier große Sorgfalt und Ruhe gelten. Deshalb ist diese Wohlfühlzeit sehr wichtig für Mutter und Baby!

2.Sanfter Einstieg ins Beckenbodentraining a.Wenn sich die Mutter nach drei Wochen wohl fühlt, kann sie noch im Wochenbett mit sanften Beckenbodenübungen beginnen. Eine einfache und sanfte Übung ist z. B. den Beckenboden (BeBo) anspannen, festhalten und in 3 Etappen wieder zu lösen. Die Mutter muss erstmal wieder ihren Beckenboden kennen- und auch spüren lernen, deshalb muss dieser Muskel ganz behutsam und sanft trainiert werden.

3.Beckenbodentraining als ständigen Begleiter

a.Das Beckenbodentraining endet nicht nach einer gewissen Zeit, denn der Beckenboden beendet ja auch nie seine Arbeit. Der BeBo befindet sich im unteren Teil des Beckens und besteht aus Bindegewebe und Muskulatur, das am Schambein, am Steißbein und am Sitzbeinhöcker befestigt ist. Der BeBo hat 3 wesentliche Hauptaufgaben: i.Anspannen (sichert die Kontinenz bei Frauen und Männern) ii.Entspannen (entspannt beim Stuhlgang und beim Urinieren, beim Geschlechtsverkehr bei der Frau und bei dem Mann während der Erektion) iii.Reflektorisch gegenhalten (heißt, beim Husten, Niesen, Hüpfen,… sonst kann es zu Urinverlust kommen) b.Damit es nicht zu einer Beckenbodenschwäche kommt – bei der Frau, wie auch beim Mann – gilt es hier ein kontinuierliches Training durchzuführen, z. B. eine Übung Namens -Fahrstuhl fahren (einatmen in den 1. Stock fahren, halten auch beim ausatmen, einatmen in den 2. Stock,… bis man im 3. Stock angekommen ist. Danach langsam wieder ins Erdgeschoss mit dem BeBo fahren. -Hosenknopf schließen (hinstellen und versuchen den Knopf einer etwas zu kleinen Hose zu schließen –immer wieder wiederholen)

4.Es dürfen KEINE graden Bauchmuskeln (m. rectus abdominis) trainiert werden! a.Die geraden Bauchmuskeln laufen vom Brustbein bis runter zum Schambein und die viele verschiedene andere Bauchmuskeln verlaufen über oder unter den geraden Bauchmuskeln bzw. neben ihnen. In der Schwangerschaft werden diesen Muskel extrem in Mitleidenschaft gezogen. Das Kind und die Plazenta brauchen Platz im Bauch der Mutter und schieben sämtliche Organe nach oben, die Bauchmuskelnwerden gedehnt und auseinander gedrückt. Das ist die sogenannte „Rectus Diastase“. Wenn das Kind geboren ist, hält die Rectus Diastase noch einige Zeit an. Damit die gespaltenen Bauchmuskeln wieder in Form kommen, dürfen aber Anfangs nur die seitlichen Bauchmuskeln schonend, aber effizient trainiert werden. Damit die Frau weiß, ob sie noch unter einer Recutus Diastase leidet, kann man dieses einfach kontrollieren:
i.Auf den Rücken legen ii.Beine aufstellen iii.Füße hüftbreit auf dem Boden iv.Kinn anheben v.2 Finger oberhalb des Bauchnabels platzieren vi.Ausatmen – Beckenboden durch anspannen aktivieren vii.Finger dabei kräftig aber mit Vorsicht in die Bauchdecke drücken viii.Prüfen ob es einen Spalt (Rectus Diastase) zwischen den beiden geraden Bauchmuskeln zu ertasten ist b.Wenn die Mutter unsicher ist, dann einfach beim nächsten Frauenarzt Besuch, bei der Hebamme oder bei eine Prä- und Postnatale Fitnesstrainerin nachfragen.

5.Nicht zu viel und zu schnell ans Ziel kommen a.Die Schwangerschaft hat 40 Wochen gedauert und die Geburt war auch sehr anstrengend. Genauso lange wird es dauern, bis sich alles wieder zurückgebildet hat. Wir müssen keinem Schönheitsideal hinterher haschen, wir müssen uns in unserem Körper wohlfühlen und darauf arbeiten wir gemeinsam hin. Wenn die Mutter sich dazu entschieden hat zu stillen, darf niemals gehungert werden! Es könnten sich Schadstoffe in der Muttermilch bilden und ins Kind übergehen. Die Muttermilch kann auch nur so gut sein, wie die Nährstoffe die die Mutter übers Essen zu sich nimmt.

6.Richtige Ernährung hilft Mutter und Kind

a.Eine ausgewogene Ernährung ist viel wertvoller und effektiver als, jedes Kalorienzählen oder jed eDiät. Nüsse, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Fette und Öle… Alles das gehört in die gesunde Ernährung. Auch wenn der Alltag mitdem Baby erstmal ungewohnt und stressig ist, gehört trotz allem die Ernährung als wichtigster Bestandteil des Alltages dazu.

7.Die Waage gehört eingekerkert a.Während der Schwangerschaft nimmt eine werdende Mutter ca. 14 kg zu. Dazu zählen das Kind, die Gebärmutter, vermehrtes Blut, Fruchtwasser, Wachstum der Brüste, uvm. Diese Gewichtzunahme ist nicht unmittelbar nach der Entbindung verschwunden! Und auch nicht innerhalb der 6 – 8 Wochen des Wochenbettes. Viele Entbundene (ca. 50 – 70 %) leiden nach der Geburt unter einer Postnatalen-Depression (Wochenbettdepression oder dem Baby Blues), deshalb darf hier nicht noch der emotionale Druck des Traumbodys dazu kommen. Sperrt die Waage in den Keller oder in den Schrank, versteckt den Schlüssel und wenn die Zeit gekommen ist, darf die Waage wieder zu einem monatlichen Begleiter werden.

8.Blasenschwäche nach der Geburt a.Es gibt sehr viele Frauen die unter einer Inkontinenz leiden und mit niemanden darüber sprechen möchten. Wenn der Beckenboden stark beansprucht worden ist –meistens passiert das in der Austreibungsphase oder bei einer Saugglockengeburt oder wenn die Geburt länger dauert –, die Muskulatur und das Bindegewebe stark überdehnt wird, kann es zu einer Erschlaffung der Schließmuskel kommen. In den meisten Fällen kommt es zur Belastungsinkontinenz. Die Frauen merken es beim Lachen, beim Niesen oder beim Hüpfen. I. d. R. verlieren Frauen tröpfchenweise Urin, bei manchen kommt er aber auch schwallartig. Wenn nach der Rückbildungsgymnastik und des BeBo Trainings noch immer eine Blasenschwäche besteht, muss ein Arzt konsultiert werden.

9.Joggen nach der Entbindung

a.Die Schwangerschaft und auch die Entbindung verlangt dem weiblichen Körper extrem viel ab. Muskeln, Gelenke und Bänder lockern sich, denn Hormone bereiten sich auf den schwierigen Teil der Geburt vor. Nach der Entbindung, ob vaginal oder per Kaiserschnitt, dauert es einige Zeit bis das die Lockerungen zurückgegangen sind. Um dem Körper die nötige Ruhephase zu gewähren und um ihn nicht zu sehr zu belasten, wird ein schonendes Walken nach der Schwangerschaft empfohlen und ein sanftes Kraft-Ausdauertraining durch eine Pre- und Postnatale Fitnesstrainerin. Beim Joggen liegt eine große Drucklast auf dem BeBo, die u. U. nicht kontrolliert werden kann. Deshalb ist es ratsam, erst wieder nach einiger Zeit mit dem Joggen zu beginnen.

10.Rückentraining darf nicht vergessen werden

a.Der Rücken wird während der Schwangerschaft und nach der Entbindung schwer beansprucht. Beim Tragen des Kindes, beim Stillen, beim Wickeln oder bei der alltäglichen Hausarbeit. Während der Schwangerschaft können die Beschwerden oft schon anfangen. Um die Beschwerden zu minimieren, können einfache leichte und schonende Rückenübungen durchgeführt werden. Beim Gehen darauf achten, dass der Rücken gerade gehalten wird. Füße stehen vor, BeBo aktivieren und Bauchnabel einziehen, Schultern sind hinten tief, eine stolze Brust nach vorne tragen und „den roten Faden“ aus dem Kopf wachsen lassen. So sorgt die Mutter beim Einkaufen, beim Spazierengehen oder auch beim Bummeln durch die Stadt, immer für die richtige Haltung.

Leider leben wir in einer so schnelllebigen Welt, dass das wesentliche sehr oft aus den Augen verloren wird. Wir müssen nicht den Idealen der Medien erliegen. Wir Frauen müssen uns in unserem Körper wohlfühlen. Das Kind entwickelt sich in 40 Wochen und mindestens genauso lange dauert auch die Rückbildung des Körpers.

Abnehmen und Stillen – die 10 gesündesten Tipps

Eigentlich habe ich gar keine Lust einen Artikel übers abnehmen nach der Schwangerschaft zu schreiben. Nicht weil ich es unnötig finde, nein, weil ich gerade darüber nachdenke wie ich überhaupt anfangen soll.

Ok, viele Muttis haben gar keinen Stress mit dem Abnehmen nach einer Schwangerschaft. Der Körper reguliert das oft von alleine.

STOP! Nein, bei mir auch nicht. So eine Mama wird diesen Artikel niemals lesen.


Den diese Mama hat wahrscheinlich ganz andere Baustellen – fast niemand ist immer happy.

Das Thema Figur nach der Geburt kann ganze Familien voneinander trennen.

Das versteht jetzt nur jemand der vor seiner Schwangerschaft normal gewichtig war und sich seitdem fett fühlt.

Ich persönlich habe jetzt noch 21 Kilo – 3 Monate nach der letzten Geburt- zum abspecken vor! Und das obwohl ich Trainerin bin.

Mein Körper geniest diese Fettreserven, um mein Kind zu stillen. Glaubt mir, ich nicht! Ich mag das nicht! Und ich weiß genau, erst nach dem Abstillen werde ich alles los sein. Ich habe das nämlich schon 2x durch! Und trotzdem strebe ich an 12 Monate zu stillen. Weil es gut ist fürs Kind.

Trotzdem werde ich ganz moderat versuchen mein Gewicht zu reduzieren.

Hier meine Tipps, um das Kindswohl nicht zu gefährden:

1. Ausgewogene Mischkost und regelmäßige Mahlzeiten essen.


2. Niemals Low Carb oder ähnlich Eiweißorientierte Ernährungsprogramme während des Stillens – zuviel Eiweiß kann nachweislich den plötzlichen Kindstod begünstigen.
3. Iss 4-5 Mahlzeiten über den Tag verteilt alle 4-5 Stunden.

5. Trinke mindestens 3 Liter am Tag.

Kauf dir eine 1-Liter Edelstahlflasche und Fülle diese 3x am Tag!

6. Geh viel spazieren oder such dir einen superMAMAfitnessFit mit Baby – Kurs in deiner Nähe!


7. Versuche Zucker zu meiden.

8. Achte auf natürliche Lebensmittel.

9. Bereite dein Essen vor, damit du bei Hunger schnell essen kannst.

10. Kurven sind sexy;-)
Also kein Stress! Alles wird gut!
Deine Heike

Fitness mit Baby – warum die Ausbildung deines Trainers wichtig ist

Babyspeck ist nur am Baby niedlich, oder?

Als Frau möchte man möglichst bald wieder fit und schlank sein. Warum eigentlich? Weil der gesellschaftliche Druck es irgendwie vorschreibt. Die Medien führen uns dahin, dass man zwei Tage nach der Geburt eigentlich 5 Kilo weniger haben muss. Der perfekte After-Baby-Body.
Vor ein paar Wochen disste eine Moderatorin unsere derzeit liebste Kultblondine im Internet – die Kultblondine war mir sympatischer. Sie sagte nämlich (auf die Frage, warum sie noch nicht alle Babypfunde wieder los ist) sie war lieber zuhause und hat gestillt. Cool fand ich das. Genauso muss das sein. Andere Stars haben da schon ganz anderen Stress und deren Körper erst!

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Unglaublich – der Rückbildungsprozess wird scheinbar völlig unterdrückt. Schlanksein ist das oberste Ziel! Und zwar mit allen unmöglichen Mitteln.

In letzter Zeit beobachte ich oft, dass Fitnesstudios und Sportzvereine Kurse für Mamas oder Mütter anbieten. Manchmal habe ich das „Glück“ das manche meiner Kunden parallel noch in einem Studio trainieren. Ich bin teilweise sehr erstaunt, welche Übungen dort frisch gebackene Mamas machen. Und gleichzeitig könnte ich schreien, weil es mir wehtut, dass sie alles in kürzester Zeit wieder kaputt machen.

Unsere superMAMAfitness-Kurse haben (insofern der Kursleiter auch eine Grundqualifikation besitzt) die harten Prüfungsauflagen der gesetzlichen Krankenkassen überstanden, sowohl für HappyBauch (Training in der Schwangerschaft) als auch für unsere Trainingsprogramme nach der Schwangerschaft. Und das nicht ohne Grund! Wir sind Fachleute für Kurse mit Müttern. Unser primäres Ziel ist, dass jede Frau individuell ABER gesund wieder fit wird. Kein After-Baby-Body nach 6 Wochen – den alleine der Wochenfluss dauert circa 6-8 Wochen – danach helfen wir erstmal dem Körper sich wieder zurückzubilden.

Frühstens 12 Wochen nach einer Spontangeburt und 16 Wochen nach einem Kaiserschnitt geht es bei uns los. Powerworkouts erst viel später – trotzdem erzielen wir tolle Erfolge und unsere Teilnehmerinnen sind zufrieden und nehmen auch ab. Aber wir werben nicht damit, dass sie schnell schlank werden – NEIN!

Wir befürworten eine gesunde Ernährung – aber auf keinen Fall eine LOW CARB-Diät oder ähnliche Crash-Diäten!

vegan

Hier gibt es die besten Rückbildungübungen von uns!

Wenn DU einen Fitness mit Baby-Kurs suchst, dann achte bitte auf folgende Punkte:

* hat der Trainer eine Ausbildung zum Prä- und postnatalen Fitnesstrainer?
* beginnen die Kurse erst 12 bzw. 16 Wochen nach der Geburt und höchsten parallel zum Rückbildungskurs (auf keinen Fall davor!)?+
* scheint Dir der Trainer kompetent?

Unter www.supermamafitness.de findest du alle unsere Standorte in Deutschland und Italien.

Es gibt auch noch ein paar andere Anbieter von guten Ausbildungen im Mama Fitness.

Was ist wichtig beim Tragen deines Babys in der kalten Jahreszeit?


Draußen wird es kalt, nebelig und windig, die ersten Winterwaldspaziergänge stehen an. Gerade wenn auch noch Schnee dazu kommt, ist man ohne sperrigen Kinderwagen mobiler unterwegs. Mit diesen Tipps kommst du gut durch den Winter.

Trage dein Baby dicht am Körper

Winterzeit ist Kuschelzeit. Durch die Nähe wärmt ihr euch gegenseitig und du spürst, ob dein Baby friert oder schwitzt. Auch bei Minustemperaturen ist der beste Platz für dein Baby ganz nah an deinem Körper. Im Kinderwagen kann es schnell zur Unterkühlung kommen. Das sagt auch Prof. Dr. med. Joachim Gardemann, der die Empfehlung „Wintertipps für Eltern – Babys immer am Körper tragen“ für das deutsche rote Kreuz schrieb. Hier die Tipps vom DRK

 

Trage dein Baby am besten unter deiner warmen Jacke. Das kann deine Schwangerschaftsjacke sein oder eine etwas weitere und größere Jacke, wie zb die deines Partners. Es gibt auch spezielle Tragejacken, Westen oder Ponchos mit verschiedenen Funktionen. Manche Tragejacken haben ein 4in1 Prinzip und können schon in der Schwangerschaft mit Jackeneinsatz getragen werden, nach der Geburt mit Baby vor dem Bauch, später mit Baby auf dem Rücken und danach auch als ganz normale Jacke. Wenn man den langen Nutzungszeitraum bedenkt, lohnt sich auch eine teure Tragejacke. Es geht aber natürlich auch kostengünstiger. Ein Jackeneinsatz, den man in seine Jacke mit Reißverschluss zippt, verwandelt im Handumdrehen die eigene Jacke in eine Tragejacke.

 

Eine weitere Variante ist ein Tragecover. Das wird einfach über das Tragetuch gezogen und ist eine gute Alternative zur Tragejacke. Auch hier gibt es eine kostengünstige Variante. Eine kleine Decke erfüllt den gleichen Zweck. Die Tragecover gibt es in verschiedenen Materialien, sowohl für trockene Kälte als auch für nasses Regenwetter.

 

 

Was ziehe ich meinem Baby an?

Ist das Baby im Tuch/in der Tragehilfe unter deiner Jacke, so musst du es nicht so dick wie im Kinderwagen anziehen. Wenn du es über deiner Jacke trägst, muss das Kind selbst wintergerecht angezogen sein, da es sich allein warm halten muss und nur wenig von deiner Körperwärme abbekommt. Nicht zu empfehlen ist ein dicker Schneeanzug unter deinem Tuch/deiner Tragehilfe. Das Tuch /die Tragehilfe liegt eng an und drückt so die wärmespeichernden Kammern zusammen. Der wärmende Effekt geht verloren.

Besser du arbeitest mit dem Zwiebelprinzip. Großer Vorteil des Zwiebelprinzips ist, dass sich zwischen den Kleidungsschichten Wärmepuffer bilden können.

 

Gut ist Kleidung aus Naturfasern. Wolle-Seide Gemische wärmen bei Kälte und kühlen bei Hitze. Wollwalk oder Wollfleece aus weicher Schurwolle hat ebenfalls wunderbare Trageeigenschaften. Er ist wärmeregulierend, gleicht Temperaturschwankungen aus und speichert die Körperwärme sehr gut. Ein Overall aus Wollwalk eignet sich daher super zum Tragen. Eine Schalmütze sitzt auch im Tragetuch gut und größere Kinder können sie sich nicht so leicht runter ziehen. Handschuhe nicht vergessen. Für Arme und Beine sind Stulpen sehr praktisch.

 

Lammfellschühchen oder sog. Tragestiefelchen sorgen für warme Füße. Diese müssen unbedingt richtig warm gehalten werden.

 

Lass dich von deinem eigenen Temperaturgefühl nicht täuschen. Du bewegst dich, dein Baby sitzt still und friert deshalb früher. Kälte wirkt einschläfernd. Das bedeutet, dass sich unterkühlte Babys nicht beschweren. Sie werden im Gegenteil sehr ruhig und scheinen zufrieden.

 

Gesichtscreme bei eisigen Temperaturen: Eine Schutzcreme mit einem hohen Fett- und minimalem Wasseranteil schützen die empfindliche Babyhaut vor Wind und Kälte.

 

Was ziehe ich an?

Am besten auch nach dem Zwiebelprinzip mit möglichst wenigen Kleidungsschichten zwischen dir und deinem Baby. So wärmt ihr euch gegenseitig.

Ein Schlauchschal, Loop oder Endlosschal schütz  deinen Hals vor Zugluft und Kälte und kann auch als Mütze dienen. Achte bei Schnee und Eis auf Schuhe mit wintertauglichem Profil oder benutze Spikes für deine Schuhe.

 

 

Ab nach draußen

Kälte ist kein Grund nicht raus zugehen. Abwechslungsreiches Wetter stärkt die Abwehrkräfte, auch mit Wintersonne tanken wir Vitamin D, einen bekannten Immunglobulator.  Frische Luft tut gut, sorgt für Entspannung, einen besseren Schlaf und mehr Gelassenheit. Also, zieht euch warm an und genießt die herrliche Winterwunderwelt.

 

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