Die Wechseljahre – für viele ein Tabuthema. Für uns ein kraftvoller Wendepunkt. Mit Menobility habe ich ein Bewegungsprogramm entwickelt, das Frauen in dieser Lebensphase stärkt, begleitet und ihnen hilft, sich in ihrem Körper wieder richtig wohlzufühlen.
Was bedeutet Menobility überhaupt?
Menobility setzt sich aus Menopause und Mobility zusammen – also Beweglichkeit in der Zeit des Wandels. Doch es steckt noch mehr dahinter: mentale Beweglichkeit, emotionale Stärke und die Fähigkeit, sich mit einem veränderten Körperbild neu zu verbinden.
In der Fortbildung lernen Trainerinnen, wie sie ganzheitliche Bewegungsangebote für Frauen in den Wechseljahren gestalten können – angepasst an hormonelle Veränderungen, veränderte Energieniveaus, neue Bedürfnisse.
Warum ein eigenes Programm für die Wechseljahre?
Viele Trainingsangebote übersehen diese Phase. Dabei ist gerade jetzt ein individuell angepasstes Bewegungsprogramm so wichtig:
Muskelmasse erhalten: Der sinkende Östrogenspiegel wirkt sich auf die Muskulatur aus – gezieltes Training kann dem entgegenwirken.
Beweglichkeit und Balance fördern: Um Beschwerden wie Gelenksteifigkeit oder Sturzrisiken vorzubeugen.
Stress reduzieren: Bewegung hilft bei Stimmungsschwankungen, innerer Unruhe und Schlafproblemen.
Selbstbewusstsein stärken: Wer sich spürt und erlebt, gewinnt Vertrauen – in den Körper und in sich selbst.
Was erwartet dich in der Menobility-Fortbildung?
In der Fortbildung bekommst du:
Ein fundiertes Verständnis für die physiologischen und psychischen Veränderungen in den Wechseljahren.
Ein praxiserprobtes Bewegungskonzept mit Elementen aus Mobility, Pilates, Faszientraining und Atemarbeit.
Tools für eine wertschätzende Kommunikation und empathische Kursbegleitung.
Und vor allem: Inspiration, um Frauen ganzheitlich zu begleiten – nicht nur auf der Matte, sondern im Leben.
Mein Herzensanliegen
Ich glaube daran: Die Wechseljahre sind kein Rückschritt – sie sind eine Einladung zum Innehalten, Neuausrichten und Wachsen. Mit Menobility schaffen wir einen Raum, in dem Bewegung zur Selbstfürsorge wird und Trainerinnen mutige Begleiterinnen im besten Lebensabschnitt ihrer Teilnehmerinnen sein können.
Neugierig geworden? Dann sei bei der ersten Fortbildung ab dem 01. Juni 2025 dabei – live, praxisnah und mit ganz viel Herz. Alle Infos findest du hier.
Krankenkassenkurse anbieten – jetzt endlich auch für Quereinsteiger möglich!
Seit 30.09.2020 können auch Fitnesstrainer und Quereinsteiger im Bereich Sport (ohne entsprechenden Grundberuf wie Physiotherapeut oder ähnliches) Präventionskurse im Handlungsfeld „Bewegungsgewohnheiten“ anbieten und mit den Krankenkassen abrechnen – wenn sie spezielle Kompetenzen nachweisen.
Wir haben bereits 2019 begonnen unsere ersten 20 Absolventen ausbilden, welche alle erfolgreich in 2021 gestartet sind. Seit dem 01.01.2020 benötigst du für die Primärprävention nach §20 SGB V bestimmte Grundqualifikationen. Diese unterteilen sich in fachwissenschaftliche, fachpraktische und fachübergreifende Kompetenzen.
Beispielsweise benötigst du im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten Präventionsprinzip 1 (Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivitä) insgesamt 750 Stunden und 25 ECTS-Punkte und in Präventionsprinzip 2 (Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme) insgesamt 870 Stunden oder 29 ECTS-Punkte:
Diese Kompetenzen nennen sich jetzt Mindeststandards können nebenberuflich mit unserer Fortbildung zum Gesundheitscoach Schwerpunkt Prävention erworben werden.
Bereits in 12 Monaten zum Abschluss
Das Handlungsfeld „Bewegungsgewohnheiten“ ist in die Präventionsprinzipien 1 zur Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität und 2 zur Vorbeugung und Reduzierung spezieller Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme unterteilt. Zur vollumfänglichen Weiterbildung gehören beide Prinzipien.
Für alle die jedoch ausschließlich Präventionskurse zur Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität anbieten wollen, bietet wir seit 2022 eine verkürzte Ausbildung an.
Zur Erklärung:
Präventionsprinzip 1
Möchtest Du Präventionskurse zur „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“ anbieten, empfehlen wir hier die Weiterbildung in der 12-monatigen Variante.
Zielgruppe: Versicherte mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen des Bewegungsapparats.
Präventionsprinzip 2
Mit der 24-monatigen Weiterbildung zum Präventionstrainer wird die Zulassung für beide Präventionsprinzipien erworben.
Maßnahmen, die sich vorrangig auf bestimmte Organe oder -systeme beziehen, sind immer dem Präventionsprinzip 2 „Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme“ zuzuordnen.
Zielgruppe: Versicherte mit speziellen Risiken und Teilnehmer an Angeboten wie Beckenboden, Pilates, Rückenschule usw..
Ausbildungen:
A. Gesundheitscoach Schwerpunkt Prävention – 12 MONATE
Mit dieser Variante kann man Kurse aus dem Handlungsfeld „Bewegungsgewohnheiten“ Präventionsprinzip 1 anbieten.
Folgende Kurse kann man damit beispielsweise anbieten:
BodyWorkout
Faszientraining
Ganzkörperfitness für Mütter
Bewegungsprogramme für Kinder (6-12 Jahre) …und noch vieles mehr!
B. Gesundheitscoach Schwerpunkt Prävention – 24 MONATE
Mit dieser Variante kann man Kurse aus dem Handlungsfeld „Bewegungsgewohnheiten“ Präventionsprinzip 1 anbieten und „Präventionsprinzip 2“ Vorbeugung und Reduzierung spezieller Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme
Folgende Kurse kann man damit beispielsweise noch zusätzlich zu den bereits genannten Kursen anbieten:
Beckenbodentraining
Beckenbodentraining für Mütter
HappyBauch
Pilates
Für den jeweiligen Kurs braucht man jeweils die Zusatzqualifikationen bzw. reichen bei einigen die Einweisungen. Dies ist unabhängig von dieser Fortbildung.
Wer Kurse nach dem Präventionsprinzip 1 & 2 anbieten möchte, muss die geforderten Qualifikationen in allen drei Kompetenzfeldern nachweisen. Wer darüber hinaus im Tätigkeitsfeld des Präventionsprinzips 2 tätig werden möchte, muss zusätzlich eine Qualifikation im Modul „Pathologie“ nachweisen.
Nach erfolgreichem Abschluss verfügst Du über alle erforderlichen Kompetenzen und kannst nach individueller Prüfung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) als anerkannter Kursleiter mit entsprechender Kurseinweisung mit den Krankenkassen abrechnen.
Wir bieten Dir also eine nichtformale berufliche Qualifizierung mit Abschluss zum Gesundheitscoach mit dem Schwerpunkt Prävention.
Eine nichtformale berufliche Qualifizierung mit Abschluss ist eine Ausbildung an privaten Institutionen (wie zum Beispiel die superMAMAfitness Akademie), die nicht über das Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder spezifische Landesgesetze geregelt ist.
Der Leitfaden für Prävention vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen ist bei der Ausbildung zum ANNERKANNTEN Gesundheitscoach „Schwerpunkt Prävention“maßgebend.
Unser gesamte Fortbildung orientiert sich eng an diesem Dokument.
Dieser umfasst 3 Kompetenzfelder mit verschiedenen Themenblöcken.
Fachwissenschaftliche Kompetenzen 1. Trainings- und Bewegungswissenschaften (≥ 150 Stunden oder 5 ECTS) 2. Medizin (≥150 Stunden oder 5 ECTS) 3. Pädagogik/Psychologie (≥150 Stunden oder 5 ECTS)
Fachpraktische Kompetenzen 4. Theorie und Praxis der Sportarten (≥150 Stunden oder 5 ECTS)Für Teilnehmer der Akademie können hier einige bereits absolvierte Fortbildungen anerkannt werden.
Beispielsweise sind das:
BodyWorkout 60 h
Beckenboden 60 h
Faszientraining 60 h
Ausdauertraining 60 h
prä- und postnataler Trainer 60 h
Hier ist eine individuelle Absprache möglich.
Die Anrechung wird individuell berechnet und verändert lediglich die aktuelle Ausbildungsdauer, um die bereits absolvierte Zeit aber nicht den Preis der Fortbildung. Ausbildungen von anderen Instituten prüfen wir gerne – sollten aber unbedingt in ECTS (30 Stunden – 1 ECTS angegeben werden)
Fachübergreifende Kompetenzen 5. Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention (≥30 Stunden oder 1 ECTS-Punkt)
ZUSATZ bei 24 MONATEN:
6. Pathologie / Pathophysiologie (≥120 Stunden oder 4 ECTS-Punkte) und EINE von unseren Ausbildungen.
Hier kann man frei wählen aus unserem Angebot:
Pilates
Beckenboden
KinderTRAINER
Prä- und postnataler Trainer
HappyBauch – Fit durch die Schwangerschaft
Die Auswahl erfolgt nach Absprache.
7. Frei wählbar aus den o.g. Inhalten 1-6 (120 Std. oder 4 ECTS-Punkte)
•Vertiefte Kompetenzen in einzelnen ausgewiesenen Bereichen
Folgenden Fortbildungen sind Bestandteil 2022 der fachpraktischen Ausbildung:
PLUS eine weitere Fortbildung. Hier kann man frei wählen aus unserem Angebot:
Pilates
Beckenboden
KinderTRAINER
Prä- und postnataler Trainer
HappyBauch – Fit durch die Schwangerschaft
Solltest DU bereits TEILE der Ausbildung absolviert haben, dann können wir dies in einer Einzelfallentscheidung prüfen und auf die AusbildungsZEIT anrechnen.
Ansonsten prüfen wir gerne, ob Fortbildungen – die du bereits absolviert hast anerkannt werden können. Im frei wählbaren Teil kann das beispielsweise der prä- und postnatale Trainer mit 60 Stunden und der Beckenbodentrainer sein – dann wären die 120 Stunden schon komplett.
Die gesamte Ausbildung umfasst 870 Stunden für 24 Monate und 750 Stunden für 12 Monate. Diese Vorgabe ist durch den Spitzenverband der Krankenkassen vorgegeben.
Nach 12 Monaten kann man bereits Kurse aus dem dem Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten Präventionsprinzip 1 anbieten.
Nach 24 Monaten (wobei man hier nur noch insgesamt 120 Stunden Pathologie) kommt das Präventionsprinzip 2 hinzu.
Bei beiden Fortbildungen ist eine kostenfreie Verlängerung möglich.
Ausbildung A – sind 6 Monate kostenfrei möglich.
Ausbildung B – sind 12 Monate kostenfrei möglich.
Lernzeit pro Woche: Man kann mit einer wöchentlichen Lernzeit von 7 Stunden rechnen, wenn man sich eher LANGSAM und bequem durch die Fortbildung arbeitet.
Dauer & Vorausetzungen
Die Ausbildung dauert entweder 12 oder 24 Monate,
Nach Ablauf der 12 Monate / 24 Monate kann man KOSTENLOS6 / 12 Monate verlängern.
Was bringst du mit?
Schulabschluss Realschule I Abitur
Mindestalter 18 Jahre
Ablauf & Kosten der Fortbildung
Ausbildung
Die jeweils aktuellen Ausbildungsgebühren kannst du abfragen, imdem du weiter unten auf Anmeldung oder Warteliste drückst. Dann kannst du die aktuellen Kosten einsehen.
Das Material steht dir nach der Fortbildung ONLINE zur Verfügung inklusive aller Aktualisierungen.
Dein Weg zum anerkannten Gesundheitscoach „Schwerpunkt Prävention“ – mit dieser Qualifikation hat man die Möglichkeit Präventionskurse anzubieten.
Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) von der Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkassen ist für die Zertifizierung von Präventionsangeboten nach § 20 SGB V zuständig.
Sie prüft gemäß dem „Leitfaden Prävention“ Kurse und Anbieter einmal zentral, bundesweit und kostenfrei.
Das Prüfergebnis wird von allen beteiligten Krankenkassen grundsätzlich anerkannt. Damit eröffnet sich Kursanbietern die Möglichkeit, ZPP-zertifizierte Kurse von den Krankenkassen bezuschussen zu lassen.
Mit der Ausbildung zum Entspannungstrainer Wald & Natur lernst du, wie Du als Trainer die Natur in deine Kurse einbauen kannst und wie Du deine Teilnehmer auf allen Ebenen ganzheitlich betreuen kannst. Entstanden durch die Corona Pandemie – im festen Glauben an der frischen Luft wieder Kurse anzubieten. Der enorme Zuspruch hat uns bestärkt die Fortbildung durch die Krankenkassen anerkennen zu lassen. Für mehr Belastbarkeit, Lebensqualität und Lebensfreude deiner Teilnehmer.
Ausbildungen der superMAMAfitness-Akademie sind ZPP-zertifiziert und somit als Krankenkasssenkurse anrechnungsfähig.
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung und einer geeigneten Grundausbildung* kannst Du das bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) durch uns hinterlegte 8-Wochen-Kurskonzept nutzen und deine Teilnehmer bekommen ihr Geld bis zu 100% zurück.
Beim Entspannungstrainer Wald & Natur geht es um Bewegung, Digital Detox, Stille, Atmen, die Natur und den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen.
All das wirkt sich positiv und beruhigend auf Körper und Geist aus. Die Sauerstoffversorgung im Wald & Natur ist um ein Vielfaches besser als die Sauerstoffversorgung beim Indoorsport. Somit ist klar, dass sich Entspannungstraining in Wald & Natur positiv auf Körper und Geist auswirkt.
Inhalte der Fortbildung
Theoretische Aspekte
Einführung in den Lebensraum Wald & Natur
Die Geschichte des Entspannungstrainer Wald & Natur
Die positiven Aspekte des Trainings in der Wald & Natur
Grenzen des Trainings in Wald & Natur
Verantwortung des Entspannungstrainer Wald & Natur
Naturschutz beim Entspannungstrainer Wald & Natur
Erholungsraum Wald & Natur
Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Entspannungstraining Wald & Natur
Auswirkungen der Natur & Waldatmosphäre auf den Körper
Forstrechtliche Aspekte und Risiken der Nutzung des Waldes
Das Kommunikationssystem des Waldes
Praktische Inhalte:
umfangreiche Achtsamkeitsübungen Wald & Natur
viele Wahrnehmungsübungen – Öffnung der 5 Sinne
ausführliche Atemübungen Wald & Natur
Sanfte, aber effektive Bewegungsübungen Wald & Natur
Progressive Muskelentspannung Wald & Natur
Autogenes Training Wald & Natur
Meditationen Wald & Natur
Entschleunigung durch Stille Zeit und Digital Detox
Druckbare PDF-Unterlagen zu den einzelnen Inhalten
Konzeption, Planung und Durchführung von gesundheitsfördernden/präventiven Aufenthalten in Natur & Wald
8-Wochen Kurskonzept
4 Themenstunden – -Workshops a 4 Stunden
Erlebnis-Wald-Spaziergänge
ZPP-Zertifizierung (bei Buchung wählbar)
Für wen eignet sich die Ausbildung?
Naturliebhaber
Menschen mit Visionen
Trainer die ihren Teilnehmern helfen möchten Stress zu reduzieren und Achtsamkeit zu trainieren
Mitarbeiter in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge, in präventiven Berufen, Kurverwaltungen, Reiseunternehmen
Trainer die Natur & Wald in ihr bestehendes Angebot integrieren wollen.
Der Kurs startet erstmalig am 16.11.2020 und wird dann über 2 Wochen gehen – du kannst in deinem Rhytmus arbeiten – täglicher Aufwand 30 – 60 Minuten. Späterer Einstieg möglich.
ZERTIFIZIERUNG ist bis 31.12.2020 möglich.
Danach ist er frei absolvierbar – in deinem Zeitfenster, so dass eine schnellere Bearbeitung möglich ist.
Der Kurs findet Online statt – es wird ein Klassenzimmer dazugeben. Das ist kein MUSS, aber dort findet der Austausch statt.
Nach jedem Modul finden schriftliche Reflexionen statt.
Abschlußprüfung:
Anleitung einer Kurseinheit via Audiodatei
Erstellung einer Abschlußarbeit
*Handlungsfeld Entspannung
Entspannungsverfahren können mit nachstehenden Qualifikationen durchgeführt werden:
Wer heute nach Beckenbodentraining sucht, findet unzählige Übungen: Anspannen, halten, loslassen. Oft wird vermittelt, dass ein starker Beckenboden vor allem eine Frage der Muskelkraft sei.
Doch die Praxis zeigt etwas anderes.
In der superMAMAfitness Akademie begleiten wir seit vielen Jahren Frauen in der Schwangerschaft, nach der Geburt und darüber hinaus. Tausende Frauen haben unsere Kurse durchlaufen. Dabei zeigt sich immer wieder: Kraft allein ist selten das eigentliche Problem.
Der erste Schritt ist nicht das Training.
Der erste Schritt ist die Verbindung.
Der Beckenboden ist mehr als ein Muskel
Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskelschichten und arbeitet nie isoliert. Er steht in enger Verbindung mit der Atmung, dem Zwerchfell, der Bauchwand, der Wirbelsäule und dem gesamten Haltungssystem.
Deshalb reicht es oft nicht aus, einfach nur zu lernen, den Beckenboden anzuspannen.
Viele Frauen wissen zunächst gar nicht, wo ihr Beckenboden liegt, wie er sich anfühlt oder ob sie ihn überhaupt bewusst wa satz.
Die wissenschaftliche Evidenz spricht weiterhin klar für gezieltes Beckenbodenmuskeltraining.
Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass Frauen oft mehr benötigen als reine Kräftigungsübungen.
Sie brauchen zunächst Zugang zu ihrem Körper.
Sie brauchen Wahrnehmung.
Sie brauchen Verständnis.
Und sie brauchen anschließend ein systematisches Training.
Deshalb beginnt unsere Methode nicht mit Kraft.
Sie beginnt mit Verbindung.
Fazit
Ein funktioneller Beckenboden entsteht nicht durch Anspannung allein.
Er entsteht durch das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Atmung, Bewegung und Kraft.
Deshalb führen wir Frauen Schritt für Schritt durch diesen Prozess:
Atmen und verbinden.
Wahrnehmen und verstehen.
Kraft aufbauen und in den Alltag übertragen.
Dieses Vorgehen hat sich in unserer Arbeit mit tausenden Frauen bewährt.
Nicht weil es einem Trend folgt.
Sondern weil es die Physiologie des Körpers respektiert und gleichzeitig die wissenschaftliche Evidenz zum Beckenbodentraining berücksichtigt.
Aber kaum jemand spricht darüber, wie man danach tatsächlich startet.
Nicht theoretisch. Sondern praktisch.
Zum Beispiel:
Muss ich ein Gewerbe anmelden?
Bin ich freiberuflich?
Welche Versicherung brauche ich?
Wie schreibe ich Rechnungen?
Was darf ich verlangen?
Wie bekomme ich überhaupt Teilnehmer?
Muss ich auf Social Media aktiv sein?
Was passiert steuerlich?
Und was, wenn niemand bucht?
Viele Frauen erzählen mir: „Ich dachte nach der Ausbildung, ich müsste jetzt einfach loslegen können.“
Aber genau da beginnt oft die Überforderung.
Niemand spricht über die Angst hinter dem Traum
Viele Frauen starten ihre Ausbildung mit echter Begeisterung.
Sie wollen etwas Sinnvolles machen. Mit Menschen arbeiten. Gesundheit weitergeben. Vielleicht unabhängiger werden. Vielleicht nach der Elternzeit beruflich neu anfangen. Vielleicht endlich etwas Eigenes aufbauen.
Doch nach der Ausbildung kommt plötzlich die Realität.
Und die besteht oft nicht aus Yoga, Pilates oder Bewegung — sondern aus Unsicherheit.
Denn plötzlich geht es um:
Geld,
Sichtbarkeit,
Verantwortung,
Organisation,
Steuern,
Technik,
Marketing,
Selbstzweifel.
Und genau darüber wird in vielen Ausbildungen kaum gesprochen.
Das Problem ist nicht fehlende Kompetenz
Die meisten Frauen scheitern nicht daran, dass sie schlechte Trainerinnen wären.
Sie scheitern daran, dass sie versuchen, alles gleichzeitig perfekt machen zu wollen.
Perfekte Website. Perfektes Branding. Perfektes Konzept. Perfekte Social-Media-Seite. Noch eine Ausbildung. Noch ein Zertifikat.
Dabei wäre oft etwas anderes wichtiger:
Einfach anzufangen.
Mit einer kleinen Gruppe. Mit einem ersten Kurs. Mit echten Erfahrungen.
Denn Selbstständigkeit lernt man nicht nur durch Theorie. Sondern durchs Tun.
Viele Frauen glauben, sie müssten sofort „komplett selbstständig“ sein
Das ist einer der größten Denkfehler überhaupt.
Die wenigsten erfolgreichen Trainerinnen sind von heute auf morgen all-in gegangen.
Viele starten nebenberuflich. Langsam. Mit einem Kurs pro Woche. Mit kleinen Gruppen. Mit ersten Kooperationen.
Und genau das ist oft der klügere Weg.
Du musst nicht sofort alles riskieren. Du musst nicht sofort davon leben können. Du musst nicht sofort perfekt sein.
Aber du musst anfangen, praktische Erfahrungen zu sammeln.
Was dir wirklich hilft
Nicht noch fünf weitere Ausbildungen.
Sondern:
Klarheit,
Orientierung,
echte Praxiserfahrung,
ehrliche Einblicke,
und Menschen, die dir erklären, wie der Alltag wirklich aussieht.
Denn zwischen „eine gute Trainerin sein“ und „davon leben können“ liegt ein riesiger Unterschied.
Und genau diesen Teil müssen viele Frauen sich später mühsam selbst beibringen.
Mit Google. Mit YouTube. Mit ChatGPT. Mit Foren. Mit Fehlern. Mit Unsicherheit.
Dabei wäre es so wichtig, dass genau darüber viel früher gesprochen wird.
Du musst nicht alles sofort wissen
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt.
Du musst nicht sofort alle Antworten haben.
Nicht auf jede steuerliche Frage. Nicht auf jede organisatorische Unsicherheit. Nicht auf jedes Business-Thema.
Aber du solltest verstehen: Selbstständigkeit ist kein Talent. Sie ist ein Prozess.
Und genau wie Bewegung lernt man auch das Schritt für Schritt.
Die meisten erfolgreichen Frauen sind nicht gestartet, weil sie keine Angst hatten.
Sondern weil sie irgendwann verstanden haben: „Ich werde unterwegs lernen.“
Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem du gerade stehst.
Wenn es um Sport in der Schwangerschaft geht, halten sich viele Empfehlungen erstaunlich hartnäckig – vor allem beim Thema Krafttraining. „Nicht zu schwer“, „keine Pressatmung“, „keine Rückenlage“: Diese Regeln werden häufig weitergegeben, obwohl sie selten auf konkreten Messdaten beruhen.
Eine aktuelle Studie im British Journal of Sports Medicine hat genau diese kritischen Punkte untersucht – nicht theoretisch, sondern mit direkten physiologischen Messungen.
Die Studie auf einen Blick
Moolyk et al. (2024/2025) untersuchten 20 Frauen, darunter 10 gesunde Schwangere im durchschnittlich 26. Schwangerschaftswoche sowie 10 nicht schwangere Frauen als Vergleichsgruppe.
Die Teilnehmerinnen führten klassische Kraftübungen aus:
Kniebeugen (Back Squat)
Kreuzheben (Deadlift)
Bankdrücken (Bench Press, bewusst in Rückenlage)
Die Intensität wurde schrittweise gesteigert, zusätzlich wurde auch das im Kraftsport übliche Valsalva-Manöver (Pressatmung) zugelassen.
Was wurde gemessen?
Im Mittelpunkt standen nicht subjektive Einschätzungen, sondern objektive Parameter:
fetale Herzfrequenz mittels Ultraschall
Marker des Nabelschnur-Blutflusses (als Hinweis auf die fetale Versorgung)
Die Kernaussage der Studie ist bemerkenswert klar: Weder bei der Mutter noch beim Fetus zeigten sich Hinweise auf eine akute Gefährdung durch hochintensives Krafttraining, selbst unter Bedingungen, die häufig als „kritisch“ gelten (hohe Lasten, Pressatmung, Rückenlage).
Die gemessenen fetalen Herzfrequenzen und Durchblutungsparameter blieben innerhalb physiologischer Bereiche. Auch die mütterlichen Vitalparameter zeigten keine bedenklichen Abweichungen.
Was bedeutet das – und was nicht?
Diese Ergebnisse bedeuten nicht, dass jede Schwangere „schwer trainieren sollte“. Die Studie ist klein, betrachtet akute Effekte und bezieht sich auf gesunde, komplikationslose Schwangerschaften.
Sie zeigt aber sehr deutlich:
Pauschale Warnungen vor Krafttraining sind wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Für gesunde, trainierte Schwangere kann auch höher dosiertes Krafttraining physiologisch gut tolerierbar sein.
Entscheidend sind individuelle Voraussetzungen, saubere Technik, sinnvolle Belastungssteuerung und das Wissen um medizinische Kontraindikationen.
Auch große Fachgesellschaften wie das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) betonen inzwischen klar, dass körperliche Aktivität – einschließlich Krafttraining – in der Schwangerschaft grundsätzlich sicher und ausdrücklich erwünscht ist, sofern keine Gegenanzeigen bestehen.
Fazit
Nicht „das Gewicht“ ist das Problem, sondern fehlende Differenzierung. Aktuelle Forschung zeigt: Schwangerschaft und Krafttraining schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Was es braucht, ist Wissen statt Verbote und individuelle statt pauschaler Empfehlungen.