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Abnehmen nach der Schwangerschaft – Woche 2 des Fitnessmutti-Programms

Hallo liebe Mitleidende,

da bin ich wieder und die Stimmung ist Mittel. Das liegt aber nicht am Essen, sondern am Stress. Zuviel Fremdbestimmung- aber alles wird gut. 

Der Einstieg ist eigentlich das leichteste beim Anfangen einer Ernährungsumstellung- dachte ich immer. Aber man entwickelt tausend „Morgen geht es los- Strategien“. So, ging es mir jedenfalls. auf dieser Grundlage habe ich mir beim alltäglichen Brotkauf einen Nugatring gekauft oder an der Tanke ein Snickers gegönnt. Monatelang. Wobei die Zeit mit Kindern rennt – manchmal merkt man es nicht.  

Morgen ist heute – das weiß ich jetzt. Ich muss mein Ziel fokussieren und dran bleiben. Ständig – bis es automatisiert ist.
Ich will meinen Wohlfühlkörper zurück!“  Hört sich leicht an – gerade für Muttis extrem hart. Man ist doch oft eher für die Familie da, vergisst sich. Ich auch. Andauernd. Ständig sind alle anderen wichtig – Familie, Beruf und Freunde. Stop sagen – ja! Muss ich noch weiter verbessern. Ich habe nur das eine Leben.

Bei uns läuft derzeit alles drunter und drüber, da mein Mann im Krankenhaus ist. Meine Kids und ich müssen noch genauer planen. Alles. Planung ist aber ohnehin das Zauberwort – gut geplant ist viel gewonnen. Beim Einkaufen helfen mir die Wochenpläne enorm und es ist echt viel besser nur einmal pro Woche einkaufen zu gehen. Das geht wirklich  besser als gedacht und spart enorm Zeit. 

Abgenommen habe ich auch noch – 2 Kilo:-) weiter geht es also auf die u90 zu!

Eure Heike

20 Kilo in 2 Wochen abnehmen!

Abnehmen nach der Schwangerschaft mit dem Fitnessmutti-Programm

Hallo Mädels,

ich habe es ja schon mal erwähnt: wenn man einmal draußen ist aus seinem Sport- und Ernährungsprogramm ist es eine echte Qual wieder hineinzufinden. Der schlimmste Feind ist für mich in diesem Fall Stress und mein Anspruch an meine Arbeit und den Haushalt. Keine Ahnung, ob das nur bei mir so ausgeprägt ist, aber ich habe seit dieser Woche begonnen, dies radikal zu ändern. Ja, habe ich!

Und warum? Weil mein Sohn folgendes zu mir gesagt hat: „Mama, du darfst kein Nutella essen, du hast schon den dicksten Bauch von uns allen.“ Ohja, er hat recht. Der Bauch (nach 3 schnell aufeinanderfolgen Schwangerschaften) hat wirklich gelitten und es wird allerhöchste Eisenbahn endlich dagegen anzugehen.

Nur wie findet man den Einstieg mit 3 kleinen Kindergartenkindern und einen Vollzeitberufsleben mit der besonderen Konstellation der Selbstständigkeit. Die Lösung ist relativ einfach: BEGINNEN. Ja, das musste ich jetzt erkennen – die Lösung liegt natürlich immer in mir. Und ich kann es bewusst entscheiden. NIEMAND SONST LEBT MEIN LEBEN. Dazu gehört es dann natürlich auch, dass man einfach auch mal NEIN zu anderen sagt. Das mache ich jetzt. Ich bin derzeit die HAUPTPERSON. Meinen Kindern sage ich jetzt natürlich nicht fortlaufend nein, aber ich habe mich anders organisiert. Ich plane meine eigenen SPORTZEITEN wieder ein – ohne wenn und aber. Dafür verzichte ich auf die perfekte Sauberkeit zu Hause – die Grundsauberkeit hat zu reichen.

Auf meine Fitnessmutti-Programm-Ernährung umzusteigen fiel mir ehrlich gesagt nicht so schwer, da ich gesunde Ernährung eigentlich liebe. Ich muss mich aber wieder daran gewöhnen, mir meine Wochenpläne am Wochenende zusammenzustellen und dementsprechend einzukaufen. Schmecken tut es allen bei uns, wenn ich die Gerichte aus dem Programm nutze. Keine Frage. Aber ich brauche meine Zutaten und ich will meine Zeit ja nutzen, um Sport zu machen und nicht ständig einzukaufen.

Mein Startgewicht hat mich selber total erschrocken – ich wiege quasi ein Jahr nach der Geburt mehr als in der Schwangerschaft. 92,1 kg! HÖCHSTGEWICHT! Ich bin jetzt wirklich gespannt, wieviel ich in den nächsten Monaten abnehmen werde. Ich bin ja ein absoluter Durchschnittstyp und teste jetzt wirklich mal aus, was ist realitisch und noch familiengerecht. Viele Abnehmprogramme werben ja mit den spannendsten Zeitangaben – 20 Kilo in 10 Wochen – ihr wisst was ich meine.

Da ich mittlerweile Expertin in 20 Kilo abnehmen bin – halt diesmal sogar 24 KILO – finde ich die Zeitangaben etwas gewagt – aber man möchte ja natürlich sein Programm verkaufen. Ich schreibe euch jetzt Woche für Woche – wie es im REAL LIFE klappt mit 3 Kindern, Vollzeitarbeit und dem üblichen Chaos – ich freu mich drauf! Aber was mich wirklich erstaunt, wie lange ich gebraucht habe, um endlich wieder hineinzukommen. Ständig war etwas anderes wichtig – ständig. Da ich mittlerweile seit vielen Jahren mit Mamas arbeite, weiß ich sehr genau, dass es vielen Frauen so geht. Nicht nur mir. Aus diesem Grund habe ich mich auch zu entschlossen meinen ganzen Weg diesmal auf meinem BLOG und auf meinem Instagram Account zu dokumentieren. Ich will beweisen, dass man es auch noch mit 40 Jahren schaffen kann, auch wenn man 3 Kinder hat! Die meißten Coaches präsentieren einen tollen Body gemeinsam mit ihrem Programm – ich mache es anderes rum – alle Höhen und Tiefen stehen wir gemeinsam durch!

Eure hochmotivierte Heike

Abnehmen nach der Schwangerschaft durch Stillen – klappt leider nicht immer

Abnehmen nach der Schwangerschaft kann ganz schön hart sein. Natürlich hört man aus allen Ecken, dass man doch durch das Stillen des Babys alle Kilos fast von alleine verliert.

Ich kann nach 3 Schwangerschaften und einer jeweiligen Gewichtszunahme von durchschnittlich 18 KG pro Kind – das stimmt nicht für alle Frauen! Auf gar keinen Fall. Es gibt sogar jede Menge Frauen auf die das nicht zutrifft. Ich habe sogar jedesmal zugenommen und das obwohl ich Expertin der gesunden Ernährung bin.

Interessanterweise habe ich nach jedem Abstillen schlagartig ganz viel Gewicht verloren.

Um Abzunehmen benötigt der Körper ein Kaloriendefizit – durch das Stillen wird der Grundbedarf um circa 500Kcal am Tag erhöht, allerdings neigen viele Frauen dazu (oft aus Stress und Zeitmangel) sich nicht optimal zu ernähren.

Die Hormone helfen auch noch fleissig mit unser Gewicht zu beeinflußen – nicht immer positiv. Sind wir jetzt mal ehrlich – die Disziplin fehlt einem einfach. UND DAS IST AUCH NICHT SCHLIMM! Tatsächlich – Hauptsache gesund! Frauen die schnell durch Stillen abnehmen sind meistens voher schon sehr schlank gewesen und haben oft nicht mehr als 12 Kilo zugenommen.

Das Thema Abnehmen kann dazu führen das junge Mütter sich isolieren, da sie sich nicht mehr wohlfühlen. Manche schämen sich regelrecht für ihre weibliche Figur. Das kann richtig krank machen. Richtig krank.

Ich möchte Euch hier ein paar einfache Tipps geben, um Dir zu helfen eine gesunde Lebensweise nach der Schwangerschaft zu leben.

Bitte keine Diät!

Das hast DU schon oft gelesen, oder? Weißt DU eigentlich auch warum?

In den Fettdepots haben sich Umweltgifte abgelagert. Mit einer strengen Diät zwingt man den Körper, diese Fettreserven abzubauen. Dabei gelangen Schadstoffe direkt in die Muttermilch. Viel besser ist es daher auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Ballaststoffreiche Speisen sollten jetzt ebenfalls zu jeder Mahlzeit gehören. ACHRTUNG: AUF KEINEN FALL EINE EIWEIßORIENTIERTE ERNÄHRUNG in der Stillzeit beginnen.
Auszug aus einem Artikel von http://www.liliput-lounge.de/themen/zuviel-eiweib-schuld-am-kindstod/

Eiweißhaltige Diäten gefährden Mütter

Doch wenn das Baby da ist, möchten viele Frauen die Extrapfunde wieder loswerden. Auch wenn sie noch stillen. Immer wieder liest man in Publikationen und im Internet von besonderen Diäten, die auch schon in der Stillzeit erlaubt sind. Doch davon raten Experten dringend ab! Vor allem besonders eiweißhaltige Diäten, oft kombiniert mit einem Verzicht auf Kohlenhydrate, kann die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden. In der Stillzeit kann eine solche Ernährung die Niere ganz besonders belasten.

Wer tatsächlich den Kampf gegen die Kilos aufnehmen will, sollte sich von der Hebamme oder dem Arzt beraten lassen, viel Bewegung, ausreichend Trinken und regelmäßige Mahlzeiten über den Tag verteilt reichen oft schon.

Forscher wollten wissen: Wie wirkt sich das Protein auf das Kind aus?

Doch welche Auswirkungen hat eine besonders eiweißhaltige Ernährung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf das Baby? Das wollte ein deutsch-englisches Wissenschaftlerteam herausfinden. Prof. Dr. Thomas Walther von der Justus-Liebig-Universität in Gießen und seine Kollegen, wollten dies durch ein Mausmodell untersuchen.

Schwangere und stillende Mäuse bekamen Nahrung mit unterschiedlichem Proteingehalt. Eine Gruppe wurde fast ausschließlich mit Eiweiß (41 Prozent) ernährt, die Kontrollgruppe erhielt ausgewogene Nahrung (21 Prozent Eiweiß). Die Nachkommen beider Gruppen wurden genau untersucht. Die Forscher nahmen an, dass sich eine einseitige Ernährung in der Schwangerschaft besonders negativ auf das Herz-Kreislaufsystem der Ungeborenen auswirken könne.

Mögliche Ursache für den plötzlichen Kindstod?

Die Annahme der Wissenschaftler erwies sich als falsch. Die Proteindiät führte nicht zu Kreislauferkrankungen, die Neugeborenen waren allerdings deutlich leichter als die in der Vergleichsgruppe – und die Diät-Mütter bekamen weniger Nachwuchs als die in der anderen Gruppe.

Doch ganz unerwartet, mussten die Forscher eine andere Auswirkung der Eiweißdiät feststellen. Neugeboren deren Mütter während in der Stillzeit eine Hocheiweißdiät bekamen, verstarben deutlich häufiger. Vom Nachwuchs der Proteingruppe verstarben 17 Prozent ohne erkennbaren medizinischen Grund, in der Kontrollgruppe 2 Prozent.

Die Autoren der Studie sehen als in diesem Ergebnis eine bisher noch nicht erkannte Ursache für den plötzlichen Kindstod.

Die Empfehlung der Forscher an Schwangere und Stillende: Auf jeden Fall in der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf proteinreiche Diäten zu verzichten!

Wieviel Eiweiß brauchen stillende Mütter tatsächlich?

Stillende haben zwar einen Mehrbedarf an Protein, der liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) allerdings bei 15 Gramm am Tag. Das entspricht etwa 450 ml Milch, einer Extraportion magerem Fleisch oder zwei großen Eiern. Selbstverständlich dürfen sich Schwangere und Stillende auch gerade im Sommer ein schönes Stück Grillfleisch gönnen – wenn es gut durchgegart ist. Ein bisschen mehr Eiweiß weil es so gut schmeckt schadet nicht. Nur besondere Diäten oder besonders eiweißhaltige Shakes (spezielle Proteinshakes) sollten unbedingt gemieden werden.

Quelle: SpringerMedizin.de basierend auf: Walther T et al. High-protein diet in lactation leads to a sudden infant death-like syndrome in mice. PLoS One 2011; 6: e17443

Auszug ENDE

Also meine Tipps:

– eine gesunde ausgewogene Ernährung
– viel Schlaf
– viel Bewegung
– Viel Spaß
– viele gesunde Lebensmittel
– 3 Liter Wasser pro Tag

Klingt ganz einfach!

Sport in der Gruppe mit Gleichgesinnten findest du bei www.supermamafitness.de.

Ich weiß aber echt, wie schwer es ist!

Eure Heike