Hallo - ich bin Heike und ich bin die Gründerin von superMAMAfitness® . Dreimal durfte ich am eigenen Körper erfahren, was es heißt Mama zu werden. Ich habe nach allen Schwangerschaften mit meinem Gewicht zu kämpfen gehabt. Trotz meiner Erfahrungen als Trainer war es schwer für mich abzunehmen. Leichter fiel mir immer die Pflege meiner Muskulatur. Das Konzept von superMAMAfitness® entstand während meiner ersten Schwangerschaft und nach der Geburt meines ersten Babys im Jahr 2010. Ein Angebot für Moms-to-be war nicht vorhanden. Ich habe deswegen die Zeit genutzt, um mein Konzept zu beginnen. Zunächst war es eigentlich für Schwangere gedacht, aber recht bald entwickelte sich superMAMAfitness®zu einem Rundumpaket für Schwangere und aktive Mamas mit Baby. Sogar in der Zeit weit danach sind viele Mütter bei mir geblieben. Das macht mich als Entwicklerin natürlich extrem stolz!

Alle Artikel vonHeike Thierbach

Warum BauchBeutelPo- Kurse gut für Mama und Baby sind

Rückbildung

Warum Mütter einen BauchBeutelPo Kurs besuchen:


– Abnehmen durch Bewegung

– Körperstraffung

– Stärkung von Beckenboden und Körpermitte durch Pilates 

– Rückentraining 

– Vorbeugung von Harninkontinenz, Gebärmuttersenkung und Rückenproblemen 

– Besseres Wohlbefinden und mehr körperliche Fitness


Welche Vorteile das Training für die Mutter bringt ist jedem klar.
Aber wie profitiert eigentlich das Baby von dem Training mit Tragehilfe?

 

Da ich das immer wieder mal gefragt werde habe ich hier ein paar Informationen für euch:


Beim Tragen während des Sportkurses wird der Gleichgewichtssinn im Innenohr stimuliert bzw. gefördert und die Sinneswahnehmungen werden geschult. Durch die Stimulation des Gleichgewichtssinnes werden sämtliche Lernvorgänge, motorische Entwicklung und Bewegungsläufe unterstützt. Sogar die Sprachentwicklung und später das Lesenlernen stehen ganz eng in Verbindung mit einem gut geschulten Gleichgewichtssinn.


Der enge Körperkontakt in der Trage/Tuch unterstützt die Ausschüttung des Liebeshormons Oxytocin und stärkt die Mutter-Kind-Bindung. Eine sichere Bindung ist Voraussetzung für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung.


Getragene Babys sind insgesamt ausgeglichener und finden abends besser in den Schlaf. Babys die getragen werden schreien ca. 50% weniger.
Die Babys gleichen während des Trainings in der Trage ständig die Bewegungen der Mutter aus. Die Tiefenmuskulatur arbeitet permanent. Dies verbessert die Körperhaltung und den Muskeltonus des Babys.


Die Anhock-Spreitz Haltung die das Baby in jeder guten Trage bzw. im Tuch während des Trainings einnimmt ist die optimale Vorraussetzung für eine gute Hüftreife. Der runde Rücken unterstützt die Wirbelsäulenentwicklung.


Die Babys schafen in der Regel alle während des Trainings ein da sie sich sicher und geborgen fühlen. Sie genießen die schaukelnden Bewegungen die sie an die Zeit im Mutterleib erinnert.


Mütter die an dem Kurs teilnehmen tragen in der Regel dann auch öfter im Alltag ihr Baby und untersützen somit die motorische, anatomische und soziale Entwicklung ihrer Babys.


Sicherheit wird bei BauchBeutelPo groß geschrieben. Alle Mamas müssen an einem Trageworkshop bzw. einer Trageberatung teilnehmen bevor sie den Kurs beginnen. Es ist wichtig, daß die Babys in einer ergonomischen Tragehilfe eine natürliche Haltung einnehmen können die ihre gesunde Entwicklung unterstützt. Es wird auf eine gute Anhockung geachtet und darauf, daß kein Druck durch Gurte oder Schnallen auf den Rücken des Babys entstehen kann.

BauchBeutelPo mit Saskia Richardt von superMAMAfitness in Mühlheim an der Ruhr
BauchBeutelPo mit Saskia Richardt von superMAMAfitness in Mühlheim an der Ruhr

Deine 1. Rückbildungsübung nach der Geburt

1. Übung nach der Geburt

Eine der häufigsten Fragen: welche Übung kann ich im Wochenbett eigentlich machen?

Ok, eigentlich sollst du dich ausruhen, aber bevor du etwas falsches machst, kommt hier eine ganz einfache Übung, um die tiefe Bauchmuskulatur zu aktivieren. Sehr sinnvoll für nach der Geburt – übrigens auch nach einem Kaiserschnitt.

1. Übung nach der Geburt

1. Übung nach der Geburt

Los gehts:

Auf den Rücken legen, beide Hände auf den Bauch legen, tief einatmen und so lange ausatmen, bis sich der Bauch von alleine anspannt bzw. einziehen – ohne zu pressen. Das aktiviert die tiefe Bauchmuskulatur. Beim Einatmen locker lassen und den Atem ganz locker wieder einfließen lassen. Dabei nicht den Bauch rausstrecken.

4-5 tiefe Atemzüge nacheinander machen – dann eine Pause machen.

10x wiederholen

Atemübung

Liebe Grüße Eure HEIKE

Du bist genug – die perfekte Mutter

Hey! Du! Wie geht es Dir? Ich komme gerade glückselig von einem Ausbildungswochende zurück und krieg das Strahlen nicht aus meinem Gesicht. Es ist so toll, mit meinen Ausbildungsteilnehmern.

Ein großes Thema bei unserer Convention waren ausnahmsweise wir selber. Unter anderem. Wir haben auch viel für euch gemacht, aber auch mal was für uns.  Es kann nicht jeder Tag spitzenmäßig sein. Das geht nicht. Aber wir können versuchen das Beste draus zu machen.

 

Manchmal sind es Kleinigkeiten die viel verändern. Kürzlich habe ich eine Shoppingtour bei Ikea gemacht. Meine 3 Kids haben ein kleines, gemeinsames Zimmer und das wollte ich mal wieder an deren Bedürfnisse anpassen. Wir schlafen zwar im Familienbett, aber trotzdem habe ich Ihnen die Möglichkeit eingeräumt, auch im eigenen Zimmer ein Bettchen zu haben. Außerdem habe ich den CD-Spieler und die CDs mal wieder aktiviert, da die Tonies auf Dauer doch sehr kostspielig sind. Finde ich. Einen neuen Maltisch und diese Rolle mit Papier. Wollten sie bis vor kurzem nur noch Fernsehen, ist jetzt eine ganz andere Dimension des Familienlebens wieder erreicht. Absolut entspannt ist es wieder und nur weil ich ein paar Dinge verändert habe. Kindgerchter gestaltet habe. Ich sage mal ich mache in diesem Artikel wahrscheinlich Werbung(?), weil ich Marken I Firmen und Gefühle nenne – also WERBUNG für ein angenehmes Miteinander.

Jetzt sind wieder die ersten Raketen gebastelt worden 🙂

 

 

 

Also Mut zum genug sein ohne schlechtes Gewissen! DANN wird WIRKLICH alles GUT!

 

Deine HEIKE

10 typische Rückbildungsfehler

Heute ein Gastbeitrag von unserer superMAMAfitness-Trainerin Jessica Robrecht

superMAMAfitness in Ahrweiler mit Jessica Robrecht

superMAMAfitness in Ahrweiler mit Jessica Robrecht

Die Schwangerschaft und die anschließend die Geburt ist für eine Mutter das schönste der Welt! Eine aufregende Zeit liegt hinter der frisch gebackenen Mama. Endlich kann sie ihr kleines Wunder – ihr Baby – im Arm halten und bewundern. Jetzt geht es darum, dass sich die Familie zusammenfindet, aber auch das sich der Körper der Mutter wieder zurückbildet. Nach der Entbindung fragt sich die Mutter, wie sie ihren alten Körper zurückbekommt.

Frisch entbunden - und jetzt?

Worauf ist nach der Entbindung zu achten?

1.Zeit fürs Wochenbett nehmen

a.Unmittelbar nach der Geburt beginnt das Wochenbett. Das kann zwischen 6 –8 Wochen dauern. Die Mutter muss sich von den Strapazen der Geburt erholen und das Neugeborene braucht einen kleinen Schutzraum, denn man erblickt ja nicht jeden Tag das Licht der Welt. Unter anderem können Dammverletzungen auch einige Zeit spürbar sein und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Kaiserschnitte ähneln einer Bauch OP, dementsprechend muss hier große Sorgfalt und Ruhe gelten. Deshalb ist diese Wohlfühlzeit sehr wichtig für Mutter und Baby!

2.Sanfter Einstieg ins Beckenbodentraining a.Wenn sich die Mutter nach drei Wochen wohl fühlt, kann sie noch im Wochenbett mit sanften Beckenbodenübungen beginnen. Eine einfache und sanfte Übung ist z. B. den Beckenboden (BeBo) anspannen, festhalten und in 3 Etappen wieder zu lösen. Die Mutter muss erstmal wieder ihren Beckenboden kennen- und auch spüren lernen, deshalb muss dieser Muskel ganz behutsam und sanft trainiert werden.

3.Beckenbodentraining als ständigen Begleiter

a.Das Beckenbodentraining endet nicht nach einer gewissen Zeit, denn der Beckenboden beendet ja auch nie seine Arbeit. Der BeBo befindet sich im unteren Teil des Beckens und besteht aus Bindegewebe und Muskulatur, das am Schambein, am Steißbein und am Sitzbeinhöcker befestigt ist. Der BeBo hat 3 wesentliche Hauptaufgaben: i.Anspannen (sichert die Kontinenz bei Frauen und Männern) ii.Entspannen (entspannt beim Stuhlgang und beim Urinieren, beim Geschlechtsverkehr bei der Frau und bei dem Mann während der Erektion) iii.Reflektorisch gegenhalten (heißt, beim Husten, Niesen, Hüpfen,… sonst kann es zu Urinverlust kommen) b.Damit es nicht zu einer Beckenbodenschwäche kommt – bei der Frau, wie auch beim Mann – gilt es hier ein kontinuierliches Training durchzuführen, z. B. eine Übung Namens -Fahrstuhl fahren (einatmen in den 1. Stock fahren, halten auch beim ausatmen, einatmen in den 2. Stock,… bis man im 3. Stock angekommen ist. Danach langsam wieder ins Erdgeschoss mit dem BeBo fahren. -Hosenknopf schließen (hinstellen und versuchen den Knopf einer etwas zu kleinen Hose zu schließen –immer wieder wiederholen)

4.Es dürfen KEINE graden Bauchmuskeln (m. rectus abdominis) trainiert werden! a.Die geraden Bauchmuskeln laufen vom Brustbein bis runter zum Schambein und die viele verschiedene andere Bauchmuskeln verlaufen über oder unter den geraden Bauchmuskeln bzw. neben ihnen. In der Schwangerschaft werden diesen Muskel extrem in Mitleidenschaft gezogen. Das Kind und die Plazenta brauchen Platz im Bauch der Mutter und schieben sämtliche Organe nach oben, die Bauchmuskelnwerden gedehnt und auseinander gedrückt. Das ist die sogenannte „Rectus Diastase“. Wenn das Kind geboren ist, hält die Rectus Diastase noch einige Zeit an. Damit die gespaltenen Bauchmuskeln wieder in Form kommen, dürfen aber Anfangs nur die seitlichen Bauchmuskeln schonend, aber effizient trainiert werden. Damit die Frau weiß, ob sie noch unter einer Recutus Diastase leidet, kann man dieses einfach kontrollieren:
i.Auf den Rücken legen ii.Beine aufstellen iii.Füße hüftbreit auf dem Boden iv.Kinn anheben v.2 Finger oberhalb des Bauchnabels platzieren vi.Ausatmen – Beckenboden durch anspannen aktivieren vii.Finger dabei kräftig aber mit Vorsicht in die Bauchdecke drücken viii.Prüfen ob es einen Spalt (Rectus Diastase) zwischen den beiden geraden Bauchmuskeln zu ertasten ist b.Wenn die Mutter unsicher ist, dann einfach beim nächsten Frauenarzt Besuch, bei der Hebamme oder bei eine Prä- und Postnatale Fitnesstrainerin nachfragen.

5.Nicht zu viel und zu schnell ans Ziel kommen a.Die Schwangerschaft hat 40 Wochen gedauert und die Geburt war auch sehr anstrengend. Genauso lange wird es dauern, bis sich alles wieder zurückgebildet hat. Wir müssen keinem Schönheitsideal hinterher haschen, wir müssen uns in unserem Körper wohlfühlen und darauf arbeiten wir gemeinsam hin. Wenn die Mutter sich dazu entschieden hat zu stillen, darf niemals gehungert werden! Es könnten sich Schadstoffe in der Muttermilch bilden und ins Kind übergehen. Die Muttermilch kann auch nur so gut sein, wie die Nährstoffe die die Mutter übers Essen zu sich nimmt.

6.Richtige Ernährung hilft Mutter und Kind

a.Eine ausgewogene Ernährung ist viel wertvoller und effektiver als, jedes Kalorienzählen oder jed eDiät. Nüsse, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Fette und Öle… Alles das gehört in die gesunde Ernährung. Auch wenn der Alltag mitdem Baby erstmal ungewohnt und stressig ist, gehört trotz allem die Ernährung als wichtigster Bestandteil des Alltages dazu.

7.Die Waage gehört eingekerkert a.Während der Schwangerschaft nimmt eine werdende Mutter ca. 14 kg zu. Dazu zählen das Kind, die Gebärmutter, vermehrtes Blut, Fruchtwasser, Wachstum der Brüste, uvm. Diese Gewichtzunahme ist nicht unmittelbar nach der Entbindung verschwunden! Und auch nicht innerhalb der 6 – 8 Wochen des Wochenbettes. Viele Entbundene (ca. 50 – 70 %) leiden nach der Geburt unter einer Postnatalen-Depression (Wochenbettdepression oder dem Baby Blues), deshalb darf hier nicht noch der emotionale Druck des Traumbodys dazu kommen. Sperrt die Waage in den Keller oder in den Schrank, versteckt den Schlüssel und wenn die Zeit gekommen ist, darf die Waage wieder zu einem monatlichen Begleiter werden.

8.Blasenschwäche nach der Geburt a.Es gibt sehr viele Frauen die unter einer Inkontinenz leiden und mit niemanden darüber sprechen möchten. Wenn der Beckenboden stark beansprucht worden ist –meistens passiert das in der Austreibungsphase oder bei einer Saugglockengeburt oder wenn die Geburt länger dauert –, die Muskulatur und das Bindegewebe stark überdehnt wird, kann es zu einer Erschlaffung der Schließmuskel kommen. In den meisten Fällen kommt es zur Belastungsinkontinenz. Die Frauen merken es beim Lachen, beim Niesen oder beim Hüpfen. I. d. R. verlieren Frauen tröpfchenweise Urin, bei manchen kommt er aber auch schwallartig. Wenn nach der Rückbildungsgymnastik und des BeBo Trainings noch immer eine Blasenschwäche besteht, muss ein Arzt konsultiert werden.

9.Joggen nach der Entbindung

a.Die Schwangerschaft und auch die Entbindung verlangt dem weiblichen Körper extrem viel ab. Muskeln, Gelenke und Bänder lockern sich, denn Hormone bereiten sich auf den schwierigen Teil der Geburt vor. Nach der Entbindung, ob vaginal oder per Kaiserschnitt, dauert es einige Zeit bis das die Lockerungen zurückgegangen sind. Um dem Körper die nötige Ruhephase zu gewähren und um ihn nicht zu sehr zu belasten, wird ein schonendes Walken nach der Schwangerschaft empfohlen und ein sanftes Kraft-Ausdauertraining durch eine Pre- und Postnatale Fitnesstrainerin. Beim Joggen liegt eine große Drucklast auf dem BeBo, die u. U. nicht kontrolliert werden kann. Deshalb ist es ratsam, erst wieder nach einiger Zeit mit dem Joggen zu beginnen.

10.Rückentraining darf nicht vergessen werden

a.Der Rücken wird während der Schwangerschaft und nach der Entbindung schwer beansprucht. Beim Tragen des Kindes, beim Stillen, beim Wickeln oder bei der alltäglichen Hausarbeit. Während der Schwangerschaft können die Beschwerden oft schon anfangen. Um die Beschwerden zu minimieren, können einfache leichte und schonende Rückenübungen durchgeführt werden. Beim Gehen darauf achten, dass der Rücken gerade gehalten wird. Füße stehen vor, BeBo aktivieren und Bauchnabel einziehen, Schultern sind hinten tief, eine stolze Brust nach vorne tragen und „den roten Faden“ aus dem Kopf wachsen lassen. So sorgt die Mutter beim Einkaufen, beim Spazierengehen oder auch beim Bummeln durch die Stadt, immer für die richtige Haltung.

Leider leben wir in einer so schnelllebigen Welt, dass das wesentliche sehr oft aus den Augen verloren wird. Wir müssen nicht den Idealen der Medien erliegen. Wir Frauen müssen uns in unserem Körper wohlfühlen. Das Kind entwickelt sich in 40 Wochen und mindestens genauso lange dauert auch die Rückbildung des Körpers.

Onlinekurs Beckenboden

Mein erster Onlinekurs für

Eine Wahnsinnreise rund um das Thema Beckenboden geht zu Ende. Wie ich finde, sehr zeitintensiv aber natürlich vollkommen richtig so. Onlinekurs….Man macht sich ja vorher auch schon seine Gedanken darüber, wie wird das ablaufen, mache ich den Kurs fertig, habe ich die Motivation so einen Kurs zu Ende zu bringen??? Ja…… aus voller Überzeugung, die vielen Infos,Bilder,Audios zu diesem Thema, so faszinierend und dann ab Modul 4, die Facebook Gruppe gibt nochmal zusätzlichen Motivationsschub. Wenn wieder eine tolle Teilnehmerin ihre Videos postet, jede auf ihre eigene Art und Weise. Ich kann nur jeden, der superMamafitness Trainer ist und natürliche allen Physiotherapeuten, Hebammen etc. empfehlen, diesen Onlinekurs zu machen. Eine totale Bereicherung und Vertiefung zum Thema Beckenboden. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich den Kurs gemacht habe und danke Euch allen und vor allem Dir Heike für diesen wundervollen Onlinekurs mit ganz vielen Aha-Momenten.Das Thema Beckenboden war für mich bis vor zwei Jahren total unbekannt und fremd. Jetzt nicht mehr!!! Danke dafür!!!

Joggen nach der Geburt?

superMAMAfitness-Expertin Heike Thierbach

Joggen oder Walken nach der Geburt – was ist besser?

Viele Frauen stellen sich nach der Geburt die Frage, wann Sie wieder mit dem Lauftraining beginnen können. Dies ist aber sehr individuell und von Frau zu Frau unterschiedlich. Zu diesem Thema scheiden sich ein wenig die Geister, es gibt sehr viele unterschiedliche Meinungen dazu.

Fitness mit Baby - superMAMAfitness

Fitness mit Baby – superMAMAfitness

Die einen raten dazu, mindestens so lange, wie die Schwangerschaft gedauert hat, darauf zu verzichten. Andere empfehlen sechs Monate Pause, wieder andere sehen kein Problem darin, nach acht Wochen wieder langsam zu beginnen.
Ich denke, es hängt auch vieles davon ab, wie und ob man sich vor und während der Schwangerschaft sportlich betätigt hat. Aber 6 Monate Zeit sollte Frau sich wirklich nehmen. Wenn der Körper wieder für mehr Belastung bereit ist, wird er es zeigen.
Bei Unsicherheiten ist es empfehlenswert sich an den Frauenarzt oder die Hebamme zu wenden.

Es gibt dennoch einige Gründe die dafür sprechen, mit dem Joggen noch zu warten.
1. Beckenboden:
Nach einer Geburt ist der Beckenboden noch sehr geschwächt. Dieser muss erst wieder trainiert werden um zur alten Elastizität zurück zu kommen. Empfehlenswert ist der Besuch der Rückbildungsgymnastik und auch anschließend an diese, sollte dem Beckenboden weiterhin viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

2. Gewichtszunahme:
Eine hohe Gewichtszunahme in der Schwangerschaft bedeutet eine Zusatzbelastung für den Sehnen- und Bandapparat. Beim Joggen wird diese Zusatzbelastung noch verstärkt.

3. Schmerzen in der Brust:
Nicht nur in der Stillzeit, sondern immer, ist ein gut stützender und optimal sitzender Sport-BH sehr wichtig. Oft ist aber das Joggen für stillende Frauen, durch die größere Brust dennoch unangenehm.
Walken nach der Schwangerschaft ist eine risikolose Sportart und kann auch schon kurze Zeit nach der Geburt wieder ausgeführt werden. Es bietet einen super Einstieg für alle Mamas, ganz egal ob trainiert oder untrainiert.
Beim Walken kannst man gezielt den Beckenboden anspannen und damit die Rückbildung ebenfalls unterstützen und den Beckenboden stärken. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Baby im Kinderwagen an der frischen Luft dabei sein kann.
Richtiges zügiges Walken ist auch sehr effektiv und kann den Körper ins Schwitzen bringen. Jedoch ist es schonender für den Beckenboden und auch für die Gelenke.